Sammel-PDF in einzelne Rechnungen aufteilen

Manche Sammeldateien kommen nicht vom Scanner, sondern direkt aus einem System: Ein Abrechnungslauf erzeugt zweihundert Lohnzettel als eine PDF-Datei, ein Fakturierungssystem exportiert alle Monatsrechnungen in einem Rutsch. StackSplitter trennt solche Dateien anhand von Textmarkern in einzelne Dokumente auf — direkt im Browser, ohne Upload.

Anderer Ausgangspunkt, andere Trennmethode

Bei gescannten Belegstapeln hilft ein physisches Trennblatt zwischen den Papieren — dazu mehr auf Trennblatt mit Barcode erstellen. Bei einer Sammeldatei aus einem System gibt es aber kein Papier und kein Trennblatt, nur eine durchgehende PDF-Datei. Trennen lässt sie sich trotzdem: über Textmarker.

Der entscheidende Unterschied: Digital erzeugte PDFs — aus einer Buchhaltungssoftware, einem Lohnprogramm, einem ERP-System — enthalten fast immer echten, durchsuchbaren Text, keine Bilder. StackSplitter kann diesen Text durchsuchen und überall dort eine neue Datei beginnen, wo ein von dir festgelegtes Muster auftaucht.

SCHRITT 1 — STAPEL LADEN

PDF hochladen

PDF hierher ziehen oder klicken
Alle Seiten bleiben auf deinem Gerät – kein Upload, kein Server
Noch kein PDF geladen.
SCHRITT 2 — TRENNMETHODE

Wie soll getrennt werden?

Seiten mit erkanntem Barcode oder QR-Code werden als Trennblätter behandelt und beim Export automatisch entfernt. Manuelle Trennungen im Grid sind zusätzlich möglich.
SCHRITT 3 — SCANNEN

Stapel analysieren

Was als Marker taugt

Rechnungsnummer-Präfix. Fast jedes System druckt auf jeder Rechnung ein wiederkehrendes Wort direkt vor der laufenden Nummer, z. B. „Rechnung Nr.“ oder „Invoice“. Genau dieses Wort als Marker eingetragen, trennt StackSplitter zuverlässig an jedem Rechnungsanfang.

„Seite 1 von“. Systeme, die den Seitenzähler pro Dokument zurücksetzen, drucken oft „Seite 1 von 3“ o. Ä. auf der ersten Seite jedes Teildokuments — ein zuverlässiger Marker, unabhängig vom Inhalt.

Zwei Marker kombiniert (UND-Verknüpfung). Wenn ein einzelnes Wort zu oft vorkommt (z. B. „Rechnung“ auch im Fließtext), lässt sich ein zweites Muster ergänzen, das nur auf der ersten Seite jedes Dokuments zusammen mit dem ersten auftritt — reduziert Fehltrennungen.

Ein Marker, der irgendwo mitten im Dokument nochmal vorkommt, ist unproblematisch: StackSplitter beginnt ein neues Dokument nur an Treffern auf der jeweils ersten Seite eines bereits erkannten Blocks nicht doppelt — Details zur genauen Logik im Vorschau-Grid, das jede erkannte Trennung anzeigt und manuell korrigierbar macht.

Was, wenn die Datei gescannt statt digital erzeugt wurde?

Textmarker funktionieren nur bei durchsuchbarem Text. Ein eingescannter Stapel ohne OCR-Texterkennung hat keinen — jede Seite ist dort ein Bild, kein Text. In diesem Fall bleibt nur die physische Trennung: ein Trennblatt zwischen die Papiere legen, bevor gescannt wird (siehe oben), oder, falls der Scanner selbst OCR anbietet, diese vor dem Export aktivieren.

Unterschiedlich lange Dokumente

Die Anzahl der Seiten je Teildokument muss nicht gleich sein — StackSplitter erkennt den Beginn jedes neuen Dokuments am Marker, nicht ein festes Seitenraster. Eine zweiseitige und eine fünfseitige Rechnung im selben Sammel-PDF werden beide korrekt als eigene, vollständige Datei erkannt, solange jede mit einem Treffer beginnt.

Häufige Fragen

Woran erkennt das Werkzeug den Anfang eines neuen Dokuments?

An einem von dir festgelegten Textmuster, das auf der ersten Seite jedes Teildokuments vorkommt — etwa die Rechnungsnummer-Bezeichnung oder „Seite 1 von“. Zwei Muster lassen sich per UND-Verknüpfung kombinieren.

Was, wenn die Dokumente unterschiedlich lang sind?

Kein Problem. StackSplitter trennt am erkannten Marker, nicht an einer festen Seitenzahl — jedes Dokument darf so viele Seiten haben, wie es tatsächlich hat.

Geht das mit Lohnzetteln?

Ja, solange die Datei durchsuchbaren Text enthält — was bei digital erzeugten Lohnzetteln praktisch immer der Fall ist. Ein wiederkehrendes Feld wie die Personalnummer oder „Abrechnung für“ eignet sich als Marker.

Funktioniert es bei gescannten Dateien?

Nur wenn eine Texterkennung (OCR) vorausgegangen ist. Reine Scans ohne OCR enthalten keinen durchsuchbaren Text — dort hilft stattdessen ein physisches Trennblatt beim Scannen.