Trennblatt mit Barcode erstellen

Wer regelmäßig Belegstapel scannt, kennt das Ergebnis: eine einzige große PDF-Datei, in der fünfzig Belege hintereinanderliegen. Sie von Hand zu zerlegen kostet mehr Zeit als das Scannen selbst. Der übliche Weg ist ein Trennblatt: ein Blatt Papier mit einem Barcode, das du zwischen je zwei Belege legst. Der Scanner nimmt alles in einem Durchgang auf, StackSplitter zerlegt die Datei anschließend an genau diesen Stellen — direkt im Browser, ohne dass deine Belege irgendwohin hochgeladen werden.

SCHRITT 1 — STAPEL LADEN

PDF hochladen

PDF hierher ziehen oder klicken
Alle Seiten bleiben auf deinem Gerät – kein Upload, kein Server
Noch kein PDF geladen.
SCHRITT 2 — TRENNMETHODE

Wie soll getrennt werden?

Seiten mit erkanntem Barcode oder QR-Code werden als Trennblätter behandelt und beim Export automatisch entfernt. Manuelle Trennungen im Grid sind zusätzlich möglich.
SCHRITT 3 — SCANNEN

Stapel analysieren

Welcher Code eignet sich?

Code 128 ist der Standard für Trennblätter. Er ist kompakt, wird von praktisch jeder Erkennung sauber gelesen und verträgt Buchstaben und Ziffern. Für ein reines Trennblatt genügt ein kurzer, immer gleicher Inhalt, etwa TRENN.

QR-Code funktioniert ebenfalls und hat einen Vorteil: Er wird auch gelesen, wenn das Blatt verdreht oder leicht schief eingezogen wurde. Bei Stapelscannern mit automatischem Einzug ist das ein echtes Argument. Nachteil ist der größere Platzbedarf.

Code 39 ist älter und weniger dicht, in bestehenden Archiv-Workflows aber noch verbreitet. Wenn du ohnehin Vorlagen damit hast, spricht nichts dagegen.

Wichtiger als die Wahl des Typs ist, dass der Code auf dem fertigen Scan sauber erkennbar ist. Und das entscheidet sich beim Druck.

Das Trennblatt richtig anlegen

Größe. Der Code sollte mindestens etwa 3 cm breit sein. Kleiner wird bei 200 dpi Scan-Auflösung unzuverlässig.

Ruhezone. Rund um den Code muss freie weiße Fläche bleiben, als Faustregel etwa die zehnfache Breite eines schmalen Balkens. Das ist der häufigste Fehler: Der Code wird eng an den Seitenrand oder direkt neben Text gesetzt und dadurch unlesbar.

Kontrast. Schwarz auf Weiß. Kein Grau, keine Farbe, keine Rasterfläche im Hintergrund. Wenn du Trennblätter auf einem Laserdrucker mit Tonersparmodus ausdruckst, schalte den Modus für diese Seiten ab.

Platzierung. Immer an derselben Stelle, idealerweise im oberen Drittel. Manche Erkennungen suchen den Code zuerst dort, und bei verdrehten Blättern liegt er dann noch im erwarteten Bereich.

Papier. Normales Druckerpapier genügt. Wenn du dieselben Blätter wiederverwendest, lohnt sich etwas festeres Papier, weil abgegriffene Kanten irgendwann Einzugsfehler erzeugen.

Der Ablauf

  1. Trennblätter drucken — so viele, wie du Belege trennen willst, plus Reserve.
  2. Stapel aufbauen — je ein Trennblatt zwischen zwei Belege legen.
  3. In einem Durchgang scannen — ein PDF, alle Belege, alle Trennblätter.
  4. In StackSplitter öffnen — Barcode als Trennmethode wählen.
  5. Ergebnis als ZIP herunterladen — ein PDF je Beleg, Trennblätter entfernt.

Wenn die Trennung nicht greift

Erkennt das Werkzeug einzelne Trennblätter nicht, liegt es fast nie am Code selbst, sondern am Scan:

Häufige Fragen

Muss auf jedem Trennblatt derselbe Code stehen?

Nein, aber es ist der einfachste Weg. Du kannst dieselben Blätter beliebig wiederverwenden.

Bleiben die Trennblätter im Ergebnis?

Nein, sie werden entfernt. Du bekommst nur die Belege.

Geht das auch ohne Barcode?

Ja. StackSplitter kann auch an Textmarkern trennen — etwa immer dort, wo das Wort „Rechnung“ auf einer Seite erscheint. Das setzt allerdings durchsuchbaren Text voraus, was bei reinen Scans ohne OCR nicht gegeben ist.

Wie viele Belege schafft ein Durchgang?

Das begrenzt dein Scanner, nicht das Werkzeug.